Fachkraft für Schutz und Sicherheit

 Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Allgemeine Informationen

Ausbildungsberuf im Dualen System der Berufsausbildung

 

Ausbildungsziel

Die Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist ein nach §4 Abs.1 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und schließt mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) ab.
Eine Verkürzung aufgrund besonderer Voraussetzungen bzw. guter Leistungen auf zwei oder zweieinhalb Jahre ist möglich.
Bei der Abschlussprüfung handelt sich um eine gestreckte Prüfung bestehend aus zwei Teilen:

Teil 1:
Ende des 2. Ausbildungsjahres

  • Situationsgerechtes Verhalten und Handeln
  • Anwendung von Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste

Teil 2:
Ende des 3. Ausbildungsjahres

  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Konzepte für Schutz und Sicherheit
  • Sicherheitsorientiertes Kundengespräch (mündlich)

Die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist eine Duale Berufsausbildung. Ausbildungsunternehmen und Berufskolleg sind gleichberechtigte Partner:

  • Ausbildungsunternehmen: Ausbildung in der Praxis
  • Berufskolleg: Vermittlung der fachtheoretischen, berufsbezogenen und berufsübergreifenden Inhalte

Nach erfolgreichem Abschluss des Berufskollegs erhält der/die Auszubildende ein Berufsschulabschlusszeugnis. Auszubildende, die bereits über den schulischen Teil der Fachhochschulreife verfügen, erwerben mit ihrer Ausbildung die volle Fachhochschulreife.
Der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) wird bei notwendigen Kenntnissen im Fach Fremdsprachliche Kommunikation und mit Berufsschulabschluss mit einer Durchschnittsnote von mindestens 3,0 erworben.

Die Unterrichtsfächer gliedern sich wie folgt:
Berufsbezogener Lernbereich:

  • Geschäftsprozesse und Betriebsorganisation
  • Rechtsvorschriften und deeskalierendes Handeln
  • Schutzmaßnahmen und Sicherheitstechnik
  • Fremdsprachliche Kommunikation (Englisch)

Berufsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre

Der Ausbildung kann eine Weiterbildung zum „Geprüften Meister Schutz und Sicherheit“ anschließen oder bei entsprechenden Voraussetzungen ein Studium mit Bachelorabschluss im Bereich „Sicherheitsmanagement“ an verschiedenen deutschen Fachhochschulen. Auch Unternehmens-intern bietet die Ausbildung Aufstiegsperspektiven.

Berufsbild

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit arbeiten in den Einsatzgebieten Objekt- und Anlagenschutz, Verkehrsdienste, Veranstaltungsdienste sowie Personen- und Werteschutz im privaten und öffentlichen Bereich.
Fachkräfte für Schutz und Sicherheit unterstützen aufgrund ihrer Qualifikation die öffentliche Sicherheit und Ordnung, sichern Personen, schützen Objekte, Werte und Anlagen, insbesondere durch präventive Maßnahmen und soweit erforderlich durch Gefahrenabwehr.
Als Dienstleister sind sie kundenorientiert tätig auf der Grundlage von Rechtsvorschriften, Regelwerken, technischen und organisatorischen Vorgaben, sowie spezifischen Arbeitsanweisungen.

Berufliche Fähigkeiten

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit

  • identifizieren Wirkungsweise und Gefährdungspotenzial von Waffen
  • wirken bei der Angebotsgestaltung kundenorientiert mit
  • überprüfen die ordnungsgemäße Funktion von Schutz- und Sicherheitseinrichtungen und leiten bei Mängeln Maßnahmen ein
  • planen und führen Maßnahmen der Sicherung und präventiven Gefahrenabwehr durch
  • arbeiten selbstständig, im Team und in Kooperation mit anderen Dienstleistungsbereichen
  • sind in der Lage bei Großschadensereignissen situationsbezogen zu reagieren
    beobachten die Branchenentwicklung und bewerten die Auswirkungen auf das betriebliche Leistungsangebot
  • wirken bei der Angebotsgestaltung kundenorientiert mit
  • ermitteln, klären auf und dokumentieren sicherheitsrelevante Sachverhalte
  • überprüfen und überwachen die Einhaltung objektbezogener Schutz- und Sicherheitsvorschriften, insbesondere Arbeitsschutz, Brandschutz, Umweltschutz und Datenschutz
  • beurteilen Gefährdungspotenziale und leiten Sicherungsmaßnahmen ein

(Quelle: www.bibb.de)

Link zur Bundesagentur für Arbeit

Link zur IHK Essen

Aufnahmevoraussetzungen

Für die Aufnahme ist ein Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb notwendig. Die Ausbildungsbetriebe werben in der Regel ab etwa einem Jahr vor Ausbildungsbeginn um Auszubildende.
Die Ausbildungsbetriebe melden Ihre Auszubildenden nach Abschluss des Ausbildungsverträge am Berufskolleg West an.

Anmeldeformular als Download PDF

 

Unterrichtszeiten

Die Ausbildung an der Schule beginnt mit dem Schuljahresanfang. Die Schule gibt den Schülern und Schülerinnen den ersten Schultag und den Beginn der Unterrichtszeit  bekannt.

Die Ausbildung dauert drei Schuljahre. Verkürzungen der Ausbildungszeit hängen von den Leistungen der Schüler und Schülerinnen und vom mitgebrachten Schulabschluss ab.
Der Unterricht wird in Teilzeit oder in Blockunterricht erteilt. Die Schüler und Schülerinnen erhalten den Stundenplan bei der Einschulung.

 

Kontakt

Bildungsgangverantwortung
Herr Büttner
Tel. 0201 / 8879330 e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Herr Surmann
Tel. 0201 / 8879330 e-mail: thomas.surmann@berufskolle-west.de

Abteilungsleitung
Herr Schubert
Tel. 0201 / 8879330 e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Berufskolleg Essen West

Kontakt

Am Westbahnhof 3 - 5
45144 Essen
Frau Gretzel
Tel.: 0201 8879330
7.30 Uhr bis 12.00 Uhr
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